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Gefahren- und Risikoanalyse
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Überflutungsprüfung des Boulevards Kampstraße in Dortmund

 
 

Beschreibung: Im Zuge der Umgestaltung der Kampstraße in Dortmund beauftragte die Stadt das Ingenieurbüro Reinhard Beck mit einer Überflutungsprüfung. Sie diente als Grundlage für mögliche Planungen und Veränderungen in diesem Bereich. Hintergrund ist zu zunehmenden Wichtigkeit, die Einflüsse von Starkregenereignissen im urbanen Raum zu betrachten und zu analysieren. Besonders bei städtebaulichen Umgestaltungsmaßnahmen ist es sinnvoll, das Thema „Wasser in der Stadt“ von vornherein zu berücksichtigen. „Hierzu haben wir die kompletten Pläne und das Gebiet in einem Digitalen Geländemodell (DGM) dargestellt und hydrodynamisch mit der Software Kanal++/GeoCPM überprüft“, sagt Projektleiter Sebastian Czickus. Das Einzugsgebiet hat eine Fläche von rund 3,9 Quadratkilometern und ist zum überwiegenden Teil Siedlungsgebiet. Dargestellt wurde es mit einem Raster-DGM mit einer Kantenlänge von gerade einmal 25 Zentimetern, welches Grundlage für das spätere Oberflächenabflussmodell war. „Um das oberflächliche Einzugsgebiet einzugrenzen und um einen ersten Eindruck möglicher Gefahrenstellen im Gebiet zu erhalten, wurden Fließwege und Senkenlagen ermittelt“ sagt Czickus. Für die Modelldarstellung wurden Einzelraster für die Straßen-, Grün- und Dachflächen erzeugt, für die bei der Interpolation unterschiedliche Parameter gewählt wurden. Diese Raster wurden anschließend zu einem kompletten Raster-DGM zusammengefügt. Auf diesem Raster-DGM wurden Fließwege und Geländesenken analysiert. Das komplette Modell wurde anschließend digital Beregnet. Dafür verendete das Ingenieurbüro einen Belastungsregen basierend auf der Empfehlung der DIN EN 752 für den Überflutungsnachweis. Am Ende zeigte das Modell den Ingenieuren, wo sich möglichen Gefahrenstellen befinden. „Aus der Berechnung geht hervor, dass sich in der Innenstadt im Wesentlichen zwei Fließwege ergeben“, sagt Czickus. Durch die Interpretation der Ergebnisse sowie weitere Analysen konnten die Experten schließlich Empfehlungen aussprechen und konkrete Maßnahmen vorschlagen, um die Überflutungsgefährdung im untersuchten Gebiet zu verringern.
 

Auftraggeber: 878


Beauftragte Leistung:
Ermittlung EZG, Modellerstellung MaGriCom und GeoCPM, Auswertung Ergebnisse. Bei Bedarf Sanierung (Schritt2)

Details: 

 

Planungszeitraum:

Trennlinie-blau-2015

Kontakt:
  

 
 
Mitarbeiter

Diplom-Ingenieur
Sebastian Czickus
Tel.: 0202 - 24678-72
E-Mail: czickus@ibbeck.de

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