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Gefahren- und Risikoanalyse
Referenzen
Projektbeispiele

Ermittlung von Überschwemmungsgebieten, Erstellung von Festsetzungs-, Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten Itter

 
 

Beschreibung: Die Itter ist ein Nebenfluss des Rheins. Im Rahmen der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (HWRM-RL) ist sie vom Land NRW als potenziell gefährliches Gewässer eingestuft worden. Im Auftrag der Bezirksregierung Düsseldorf sollte das Ingenieurbüro Reinhard Beck ermitteln, welche Gefahr tatsächlich von dem Gewässer ausgeht. „Das Projekt war für uns zum einen sehr spannend, weil es städteübergreifend angesetzt war“, sagt Projektleiter Volker Gursch. „Um hier im Zeit- und im Kostenrahmen zu bleiben, haben wir zum Teil mit bestehenden Informationen gearbeitet.“ So gab es beispielsweise für den oberen Bereich der Itter bereits ein hydrologisches Modell, ebenso für den unteren Teil bis zur Mündung. „Diese beiden Modelle haben wir erst geprüft, entsprechend angepasst und weiter entwickelt und dann zu einem Modell zusammengefasst.“ Untersucht wurden dann drei unterschiedliche Belastungsfälle: HQ10, HQ100 und HQextrem. „Hierfür sind wir nach dem üblichen Schema vorgegangen. Wir haben mit den hydraulischen Berechnungen die Wasserspiegellage und die Geschwindigkeit des Wassers berechnet und anschließend die tatsächliche Ausbreitung des Wassers in der Tiefe und in der Fläche mit Hilfe des Digitalen Gelände-Modells ermittelt“, sagt Gursch. Eine Besonderheit dabei war, dass der untere Teil des Gebiets in 2D berechnet wurde. Das bedeutete für die Ingenieure zwar riesige Datenmengen – zugleich aber auch besonders exakte Berechnungsergebnisse. „Mit denen sind wir dann in die GIS-Analyse gegangen um zu schauen, wo tatsächlich Gefahren liegen.“ Während die Gefahrenkarte nur die Ausbreitung der Überflutungsfläche, die Wassertiefe und -geschwindigkeit abbildet, zeigt die Risikokarte im Verschnitt mit Objekten, unterschiedlicher Bebauung und Geländenutzung, wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Das Ergebnis für die Itter: Für ein 100-jähriges Hochwasser sind die angrenzenden Städte und Wohngebiete bestens gerüstet. Lediglich bei HQextrem sind die Sicherheitsmaßnahmen erwartungsgemäß überstrapaziert. Hier würde die Itter in Teilen deutlich über ihr Ufer treten. Nun können die Verantwortlichen mit den neuen Informationen entsprechende Pläne ausarbeiten und beispielsweise Rettungswege festlegen und Schutzgebiete ausweisen.
 

Auftraggeber: 6


Beauftragte Leistung:
Prüfung und Anpassung vorhandener Modell, Bestimmung von Fließtiefen und -geschwindigkeiten, Erstellung von Kartenmaterial

Details: 

 

Planungszeitraum: 09/2011-09/2012

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Kontakt:
  

 
 
Mitarbeiter

Diplom-Ingenieur
Volker Gursch
Tel.: 0202 - 24678-15
E-Mail: gursch@ibbeck.de

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